Ist es eigentlich unanständig seinen Reiseblog so zu betiteln? Famem depellere – den Hunger vertreiben – ruft Fragen nach dem Existentiellen auf.
Darf nun also Reisen, was gemeinhin gern mit Luxus, Genuss und Überschwang verbunden wird, mit der Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme, um zu überleben, in Beziehung gesetzt werden?
Nicht ganz ohne schlechtes Gewissen sagen wir: Ja! Für uns bedeutet Reisen, unseren Wissensdurst zu stillen, etwas Neues zu erfahren, Einblicke sowie mehr Verständnis für verschiedene Kulturen, deren Geschichte und die Konflikte dieser Welt zu erlangen. Reisen scheint ein probates Mittel gegen Xenophobie und sollte auf Rezept verordnet werden bei ersten Anzeichen. Also ist Reisen existentiell.
Natürlich beeindrucken uns auch Naturphänomene und gewaltige Landschaften. Sie flößen uns Ehrfurcht ein und weisen uns auf romantische Art unseren Platz. Oft bleiben uns diese Wunder in Form von Fotografien, manchmal auch Landschaftsmalereien oder -zeichnungen erhalten und erinnern uns daran, was es zu bewahren gilt. Auch hier zeigt sich die Existentialität des Reisens.
Darüber hinaus verbinden wir mit Reisen auch Erholung vom Alltag, Inspiration, Zeit für Hobbies, Abenteuer und Besinnung – Revitalisierung von Körper und Geist.
Wenn du auf ähnliche Weise hungrig oder einfach nur neugierig bist, fühle dich eingeladen, auf diesem Blog mit uns zu reisen, zu genießen und den Hunger nach Neuem zu stillen.